Die Buteyko-Methode – den Atem sanft zur Ruhe bringen

Was die Methode bewirken kann

Durch ruhiges Atmen durch die Nase, eine sanfte Verringerung des Atemvolumens und kurze kontrollierte Atempausen soll sich das Atemmuster allmählich normalisieren.

Die Atmung kann dadurch leichter und gleichmäßiger werden. Gleichzeitig können sich verkrampfte Atemhilfsmuskeln lösen und das Nervensystem kann zur Ruhe kommen.

Mögliche Einsatzbereiche

    • Asthma und Atembeschwerden
    • innerer Unruhe und Panikgefühlen
    • Schlafproblemen und Schlafapnoe
    • Migräne und Spannungssymptomen
    • Herz-Kreislauf-Beschwerden
    • Verdauungsproblemen und Sodbrennen

Die Methode kann eine ärztliche Behandlung sinnvoll ergänzen, ersetzt jedoch keine medizinische Untersuchung oder verordnete Medikamente.

Sinnvolle tägliche Trainingsschritte

Ruhige Nasenatmung, eine entspannte Körperhaltung, bewusst kleine Atemzüge, kurze Atempausen und regelmäßige Bewegung sind hilfreiche Trainingsschritte.

Wichtig ist, den Atem nicht gewaltsam anzuhalten und kein starkes Luftmangelgefühl zu erzeugen. Besonders bei chronischen Erkrankungen sollte das Training fachkundig erlernt und ärztlich abgestimmt werden.

In meinem Seminar „Die Buteyko-Methode“ erfahren Sie, wie Sie Ihren Atem bewusster wahrnehmen, sanft regulieren und die Übungen Schritt für Schritt in Ihren Alltag integrieren können.

Was ist die Buteyko-Methode?

Die Buteyko-Methode wurde nach dem ukrainischen Arzt und Wissenschaftler Konstantin Buteyko benannt.

Sie ist ein sanftes Atemtraining, das eine ruhige, leichte und natürliche Nasenatmung fördern soll. Im Mittelpunkt steht nicht das besonders tiefe Einatmen, sondern ein gleichmäßiger und der jeweiligen Situation angepasster Atemrhythmus.

Wenn die Atmung aus dem Gleichgewicht gerät

Stress, innere Unruhe, eine ungünstige Körperhaltung oder häufige Mundatmung können das natürliche Atemmuster verändern.

Auch dauerhaft zu tiefes oder zu schnelles Atmen kann dazu führen, dass zu viel Kohlendioxid abgeatmet wird. Obwohl ausreichend Sauerstoff vorhanden sein kann, können dadurch verschiedene Beschwerden entstehen.

Typische Anzeichen

    • Kurzatmigkeit oder Engegefühl im Brustkorb
    • das Gefühl, nicht tief genug einatmen zu können
    • häufiges Seufzen, Gähnen oder Räuspern
    • Schwindel, Kribbeln oder Herzklopfen
    • innere Unruhe oder Panikgefühle
    • Verspannungen in Brustkorb, Nacken oder Zwerchfell
    • Konzentrations- und Schlafprobleme